ZUM NIGHTWISH-KONZERT AM 3.09.2002.

Am 3.09.trat CK von Luxemburg aus die Reise nach Köln an. 18:15 Uhr traf er am Kölner Hbf bereits auf die ersten Nightwish-Fans. Mit der U-Bahn ging es dann nach Köln-Mühlheim zum Wiener Platz. Von dort mit der Strassenbahn weiter zur Keupstrasse, von wo aus es nur noch ein kurzer Fussweg bis zum E-Werk war. Nightwish trat im Palladium auf, nicht weit von dem Studio entfernt, indem die Harald-Schmidt-Show produziert wird.

Da die finnische Metalband meistens nicht viel länger als eine Stunde spielt, um Tarjas Stimme nicht zu überlasten, gab es auch dieses Mal gleich wieder zwei Vorbands:"Charon" und "After forever". Beide Bands lieferten eine saubere Leistung ab. Vor allem Floor Jansen, die Sängerin der niederländischen Band wusste zu überzeugen.

So gegen 22:15 Uhr begann dann die Show von Nightwish und es wurde verdammt eng. Es waren viel mehr Leute anwesend als noch vor einem Jahr im Wiener "Planet Music". Damals waren wohl circa 1000 Fans anwesend, diesmal waren es wohl so um die 3600 oder so. Die Band ist natürlich gerade in Deutschland sehr beliebt, dennoch war CK über diesen grossen Andrang doch etwas überrascht. So langsam wird die Band halt doch kommerzieller, aber die Gruppe hat es mehr als verdient, immer grössere Erfolge zu ernten. Die Stimmung war auf jeden Fall fantastisch. Ein supergeiles Konzert, auch wenn die Auswahl der Lieder etwas gelungener hätte sein können.
Die Fans zelebrierten das Konzert "ihrer" Band, von der ersten bis zur letzten Minute. Sängerin Tarja, die wieder mal bewies, wieviel Freude ihr die Auftritte mit Nightwish machen, animierte die Zuschauer immer wieder zum Mitklatschen und bedankte sich nach jedem Song artig für die Begeisterung und Euphorie die ihr entgegen schwappte. Zwischen den Songs gab es immer mal wieder "Nightwish"-Sprechchöre und die Metal-Queen fand es einfach toll. Ihr Gesang war aber auch wieder echt klasse, sie ist ohne Zweifel der "Fels in der Brandung", ohne sie wäre die Band bestimmt nur halb so gut. Man muss Tarja einfach lieben, wenn man sie auf der Bühne sieht. Sie sieht schlichtweg fantastisch aus und ihre Stimme ist wunderschön.

Aber nicht nur Tarja, sondern auch Tuomas, Jukka, Emppu und der neue zweite Vocal Marco lieferten gute Arbeit ab.

Die Playlist des Konzertes:
1)Bless The Child
2)End Of All Hope
3)Come Cover Me
4)The Kinslayer
5)Dead To The World
6)Deep Silent Complete
7)Beauty And The Beast
8)Crazy Train (covered from Ozzy Osbourne)
9)Sacrament Of Wilderness
10)Slaying The Dreamer
11)Beauty Of The Beast
12)Over The Hills And Far Away (covered from Gary Moore)
Zugaben:
Sleeping Sun
Wishmaster

Zwei Anmerkungen noch:
-Bei "The Kinslayer" gab es Probleme mit der Technik: die Zitate der Amokläufer waren zuerst nicht laut genug zu hören. Dieses Problem war aber schnell behoben.
-"Beauty And The Beast" klingt live viel geiler als auf dem "AFF"-Album, da Nightwish mit Marco nun endlich einen zweiten Vocal hat, der einigermassen gut mit Tarja mithalten kann. Und jener versteht es darüberhinaus sogar richtig gut, "den Ozzy zu machen".

Zum Publikum:
Die meisten Leute waren Metaller und hatten die üblichen T-Shirts an. Aber auch viele Gothics waren ins Palladium gekommen, sie bewiesen einmal mehr, dass sie sich am fantasievollsten kleiden können. Eine Beschreibung hier würde aber den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Kutten waren nur wenige zu sehen. Die findet man nunmal eher auf Konzerten älterer Bands wie AC/DC bspw.

Noch einige In-And-Outs den Ausflug nach Köln betreffend:

Total In:
-Nachts mehrere Kilometer die Tramschienen entlang Richtung Bahnhof Köln-Deutz trampen, bloss um das Geld für ein Taxi zu sparen und unterwegs an Tankstellen "Sprit" in Form von Bierdosen "tanken".

In:
-Die Jungs vom BGS. In Wittlich musste der Interregio auf unbestimmte Zeit Halt machen und auf die Erlaubnis zur Weiterfahrt warten, da einige Kinder auf dem Bahngleis spielten. Der Bundesgrenzschutz rückte daraufhin an, um die Kinder vom Gleis zu holen. Nach nur 25 Minuten ging die Fahrt dann weiter.
-Mit anderen Nightwish-Fans aus Düsseldorf den Mac Doof stürmen.
-Um 5 Uhr morgens auf die Bahngleise pinkeln.
-Jungs mit schwarzen Rüschenhemden und Mädels mit langen Röcken ("Revival alter Mode")

Out:
-Türken,die einem am Wiener Platz auf die Kleidung ansprechen: Hähh,seid ihr Satanisten oder was?!!!
-Die Bierpreise im Palladium: 3,50 Euro für einen 0,3l-Pfandbecher! Was denken die Konzertveranstalter sich bloss? Das Stehplatzticket kostete bereits 23 Euro. Scheiss Teuro!
-Security Guards, die einen aus Sicherheitsgründen nicht zum Marketingstand durchlassen wollen, da dort bereits zuviele Leute rumstehen, um T-Shirts und Poster zu ersteigern.

Total Out:
Schwule Vierzigjährige, die einen im besoffenen Zustand morgens um 4 Uhr am Bahnhof anquatschen und sich über intolerante Heteros aufregen, andrerseits aber der Meinung sind, dass Frauen Kinder aufziehen sollten statt arbeiten zu gehen und dass es zuviele Ausländer in Deutschland gibt, die besser wieder nach Hause gehen sollten.

Wer ist denn jetzt intolerant? Haehh?! Pim Fortuyn hat dir wohl das Gehirn verblödet.

gez. euer CK.

Home